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Du kennst ihn wahrscheinlich aus deiner Kindheit: Rapshonig – den cremig-hellen Honig aufs Frühstücksbrot, der nicht tropft und herrlich mild schmeckt. Rapshonig ist der Inbegriff des deutschen Honigs und das aus gutem Grund. In diesem Beitrag erfährst du alles über die beliebteste Honigsorte Deutschlands: Woher kommt Rapshonig? Was macht ihn so besonders? Und warum ist gerade der Rapshonig aus Thüringen ein echter Geheimtipp?
Rapshonig aus Gera – Jetzt Frühlingsgenuss sichern
Möchtest du den milden Klassiker aus Thüringen probieren? Unser cremiger Rapshonig schmilzt auf der Zunge und überzeugt mit seiner feinen Süße. Perfekt fürs Frühstücksbrot, im Tee oder zum Backen – naturbelassen vom Imker.
Die Geschichte des Rapshonigs in Deutschland
Raps ist heute mit Abstand die wichtigste Trachtpflanze für Bienen in Deutschland. Das war nicht immer so. Noch in den 1970er Jahren spielte Raps in der deutschen Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle. Erst mit der steigenden Nachfrage nach pflanzlichen Ölen und später durch die Biodiesel-Produktion wurde Raps zur Hauptkultur.
Für uns Imker bedeutet das: Wenn im April und Mai die Rapsfelder in leuchtendem Gelb erstrahlen, herrscht Hochbetrieb im Bienenstock. Unsere Bienen sammeln täglich kiloweise Nektar von den kleinen gelben Blüten. Ein einziges Hektar Raps kann bis zu 40 Kilogramm Honig liefern – eine ergiebige Tracht, die Imker und Bienen gleichermaßen schätzen.
In Thüringen und speziell rund um Gera sind die Bedingungen für diese Honigsorte ideal. Die hügelige Landschaft mit ihren ausgedehnten Feldern, das gemäßigte Klima und die fleißigen Landwirte schaffen perfekte Voraussetzungen für eine reiche Rapsernte – und damit für hochwertigen Honig aus Rapsnektar.


Geschmack und Konsistenz – Was macht Rapshonig aus?
Diese Honigsorte ist perfekt für alle, die es mild und cremig mögen. Im Gegensatz zu kräftigen Sorten wie Waldhonig oder Kastanienhonig überzeugt er durch seine zurückhaltende Süße und sein zartes Aroma.
So schmeckt Rapshonig
Der Geschmack ist:
- Mild und sanft – keine dominanten Aromen
- Dezent süß – nicht übermäßig intensiv
- Leicht blumig – mit feinen Kohlnoten
- Angenehm zart – ohne nachträglich herben Geschmack
Manche beschreiben eine ganz feine Kohlnote, die an das Rapsöl erinnert – aber keine Sorge, das ist absolut dezent und macht den Charakter dieser Sorte aus. Die meisten Menschen empfinden ihn als den mildesten unter allen Blütenhonigen.
Die cremige Konsistenz
Was diese Sorte besonders macht, ist ihre Konsistenz. Frisch geschleudert ist der Honig zunächst flüssig und hellgelb – doch das ändert sich schnell. Aufgrund seines hohen Traubenzuckergehalts kristallisiert er bereits nach 7 bis 10 Tagen. Diese Kristallisation ist ein völlig natürlicher Prozess und ein Qualitätsmerkmal.
Ohne Eingriff würde der Honig steinhart werden – deshalb rühren wir Imker ihn während der Kristallisation täglich. Das Ergebnis: Eine feincremige, streichzarte Konsistenz, die auf keinem Frühstücksbrot fehlen darf. Er bleibt formstabil, tropft nicht und lässt sich mühelos verarbeiten.
Die helle, fast weiße Farbe entsteht durch die feinen Kristalle, die das Licht reflektieren. Viele Menschen sind überrascht, wenn sie erfahren, dass derselbe Honig direkt nach dem Schleudern noch goldgelb war. Mehr über den Unterschied zwischen cremigem und flüssigem Honig erfährst du in unserem ausführlichen Beitrag.
Inhaltsstoffe und gesundheitliche Besonderheiten
Diese milde Sorte ist nicht nur lecker, sondern auch ein wertvolles Naturprodukt mit besonderen Eigenschaften.
Was steckt drin?
Wie jeder naturbelassene Honig besteht auch er hauptsächlich aus:
- Traubenzucker (Glucose): 35-40%
- Fruchtzucker (Fructose): 35-42%
- Wasser: etwa 17-18%
- Enzyme, Vitamine und Mineralstoffe: in geringen, aber wertvollen Mengen
Der hohe Traubenzuckergehalt ist verantwortlich für die schnelle Kristallisation. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil! Je schneller ein Honig kristallisiert, desto weniger wurde er verarbeitet. Industriell erhitzter Honig bleibt monatelang flüssig, verliert dabei aber wichtige Inhaltsstoffe.
Enzyme und antibakterielle Wirkung
Naturbelassener Honig aus Rapsnektar enthält wertvolle Enzyme wie Diastase und Invertase, die ihm antibakterielle Eigenschaften verleihen. Diese Enzyme sind hitzeempfindlich – deshalb achten wir in unserer Imkerei darauf, den Honig niemals über 40 Grad zu erwärmen.
Die antibakterielle Wirkung macht Honig zu einem bewährten Hausmittel. Gerade bei Erkältungen kann Honig eine natürliche Hilfe sein – diese milde Sorte eignet sich durch ihren sanften Geschmack besonders gut für empfindliche Schleimhäute.
Für wen ist diese Sorte geeignet?
Sie ist der ideale Einstiegshonig für alle, die intensivere Sorten als zu dominant empfinden. Kinder lieben ihn wegen seiner milden Süße, und Menschen mit empfindlichem Geschmack schätzen die zurückhaltenden Aromen.
Wichtig: Wie bei jedem Honig gilt auch hier – Kinder unter einem Jahr dürfen keinen Honig essen, da er Bakteriensporen enthalten kann, die für Säuglinge gefährlich werden können.

Verwendung in der Küche
Diese milde Sorte ist ein echter Allrounder in der Küche. Seine sanfte Art macht ihn zum perfekten Begleiter für viele Gerichte und Getränke.
Klassisch aufs Brot
Die häufigste Verwendung – und vielleicht die beste: Honig aufs Frühstücksbrot. Egal ob Vollkorn, Baguette oder Brötchen – die cremige Konsistenz lässt sich mühelos streichen und tropft nicht. Besonders lecker ist die Kombination mit Butter oder Frischkäse.
Im Tee und in warmen Getränken
Er löst sich hervorragend in warmen Getränken auf. Ob im Kräutertee, in heißer Milch oder im Ingwerwasser – er süßt sanft, ohne den Eigengeschmack zu überdecken. Achte darauf, den Honig erst einzurühren, wenn das Getränk auf Trinktemperatur abgekühlt ist (unter 40 Grad), damit die wertvollen Enzyme erhalten bleiben.
Zum Backen und Kochen
Beim Backen kannst du mit dieser Sorte einen Teil des Zuckers ersetzen. Sie sorgt für eine angenehme Süße und hält Gebäck länger frisch. Besonders in Lebkuchen, Honigkuchen oder Müsliriegeln kommt sie gut zur Geltung.
Auch in herzhaften Gerichten funktioniert er ausgezeichnet. Eine Honig-Senf-Glasur für Hähnchen oder Lachs, ein Honig-Balsamico-Dressing für den Salat oder karamellisierte Möhren mit Honig – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Im Müsli und Joghurt
Ein Löffel im Naturjoghurt oder über dem Müsli verwandelt ein einfaches Frühstück in einen Genuss. Die cremige Konsistenz verteilt sich gleichmäßig und verbindet sich perfekt mit Haferflocken, Nüssen und frischem Obst.
Ernte und Verarbeitung in unserer Imkerei
Als Imker in Gera haben wir das Glück, von ausgedehnten Rapsfeldern in der Umgebung zu profitieren. Die Rapstracht beginnt bei uns typischerweise Ende April und dauert etwa drei bis vier Wochen – abhängig vom Wetter.
So entsteht unser Rapshonig
Die Rapsblüte ist für uns eine intensive Zeit. Unsere Bienenvölker arbeiten auf Hochtouren, und wir müssen regelmäßig kontrollieren, wann die Honigräume voll sind. Der Honig ist schnell gesammelt – ein starkes Volk kann innerhalb weniger Tage mehrere Kilogramm einlagern.
Sobald die Bienen die Waben verdeckelt haben, schleudern wir den Honig. Das machen wir zeitnah, denn er kristallisiert extrem schnell. Warten wir zu lange, wird er bereits in den Waben fest und lässt sich kaum noch schleudern.
Nach dem Schleudern sieben wir ihn und füllen ihn in große Edelstahlbehälter. Jetzt beginnt das tägliche Rühren. Zwei- bis dreimal täglich rühren wir für jeweils 5 bis 8 Minuten. Das zerkleinert die entstehenden Zuckerkristalle und sorgt für die feincremige Konsistenz, die diese Sorte so besonders macht.
Nach etwa ein bis zwei Wochen ist der Honig fertig und kann in Gläser abgefüllt werden. Er behält seine cremige Konsistenz und ist sofort verwendbar – kein Warten, kein Erwärmen nötig.
Warum regionaler Honig?
Regionaler Honig hat viele Vorteile. Die kurzen Transportwege schonen die Umwelt, und du weißt genau, wo dein Honig herkommt. Bei uns in Gera kannst du die Rapsfelder sogar selbst besuchen – sie liegen teilweise direkt am Stadtrand.
Außerdem unterstützt du mit dem Kauf von regionalem Honig die heimische Imkerei und damit auch die Bestäubung in deiner Region. Unsere Bienen bestäuben nicht nur Raps, sondern auch Obstbäume, Beerensträucher und Wildpflanzen – ein wichtiger Beitrag zur Artenvielfalt.
Rapshonig aus Thüringen – Besonderheiten unserer Region
Thüringen ist Rapsland. Die sanft hügelige Landschaft, die fruchtbaren Böden und das gemäßigte Klima bieten ideale Bedingungen für den Rapsanbau. Rund um Gera erstrecken sich im Frühling gelbe Felder, so weit das Auge reicht.
Die Blütezeit in Gera
In unserer Region beginnt die Rapsblüte meist Ende April, manchmal auch erst Anfang Mai – je nachdem, wie warm das Frühjahr ist. Die Hauptblütezeit dauert etwa drei Wochen. In dieser Zeit herrscht Hochbetrieb bei den Bienen.
Die Felder liegen teilweise direkt neben unseren Bienenständen, sodass die Bienen nur kurze Flugstrecken zurücklegen müssen. Das ist energiesparend und sorgt dafür, dass mehr Nektar im Stock ankommt.
Reinheit und Qualität
Durch die intensive Rapsblüte und die große Verfügbarkeit dieser Trachtpflanze ist unser Honig besonders sortenrein. Die Bienen sammeln in dieser Zeit fast ausschließlich Rapsnektar, was ihm seinen charakteristischen milden Geschmack verleiht.
Wir arbeiten eng mit den Landwirten in unserer Umgebung zusammen. Viele von ihnen informieren uns rechtzeitig über Blühbeginn und eventuelle Pflanzenschutzmaßnahmen, sodass wir unsere Bienen optimal betreuen können.
Kristallisation – Ein Qualitätsmerkmal
Wenn dein Honig fest wird, ist das kein Grund zur Sorge – ganz im Gegenteil! Die Kristallisation ist bei dieser Sorte besonders ausgeprägt und ein Zeichen für Natürlichkeit.
Warum kristallisiert diese Sorte so schnell?
Der hohe Traubenzuckergehalt führt zur raschen Kristallisation. Traubenzucker (Glucose) hat die Eigenschaft, schnell aus der Lösung auszufallen und Kristalle zu bilden. Das passiert bereits wenige Tage nach dem Schleudern.
Ungerührter Honig würde steinhart werden und sich kaum noch aus dem Glas lösen lassen. Durch unser tägliches Rühren entstehen stattdessen feine, kleine Kristalle, die dem Honig seine cremige Konsistenz geben.
Fest gewordenen Honig verflüssigen
Sollte dein Honig trotz cremiger Verarbeitung doch einmal sehr fest werden (zum Beispiel bei längerer Lagerung im Kühlschrank), kannst du ihn schonend im Wasserbad erwärmen. Stelle das Glas in warmes Wasser (maximal 40 Grad) und rühre gelegentlich um. Er wird wieder geschmeidig.
Bedenke aber: Cremiger Honig ist extra so verarbeitet, dass er streichfähig bleibt. Wenn du ihn verflüssigst, geht diese Eigenschaft verloren, und er wird beim Abkühlen wieder fest – allerdings dann oft grobkristallin statt feincremig.
Lagerung und Haltbarkeit
Honig ist praktisch unbegrenzt haltbar, wenn du ihn richtig lagerst.
So lagerst du ihn optimal
- Kühl und trocken: 10 bis 18 Grad sind ideal
- Dunkel: Licht zerstört Enzyme
- Fest verschlossen: Honig zieht Feuchtigkeit an
- Nicht im Kühlschrank: Wird zu hart und verliert an Aroma
Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf unseren Gläsern beträgt zwei Jahre – das ist gesetzlich vorgeschrieben. Tatsächlich ist Honig darüber hinaus noch lange genießbar, wenn er richtig gelagert wurde.

Rapshonig aus Gera – Dein milder Begleiter durchs Jahr
Diese milde Sorte ist mehr als nur ein Brotaufstrich. Sie ist der Inbegriff des cremigen Honigs, den so viele Menschen lieben. Die zurückhaltende Süße, die streichzarte Konsistenz und die vielseitige Verwendbarkeit machen ihn zum Klassiker in jeder Küche.
Bei uns in Gera profitieren wir von den ausgedehnten Rapsfeldern, die im Frühling die Landschaft in ein gelbes Blütenmeer verwandeln. Unsere Bienen sammeln dort hochwertigen Nektar, den wir mit viel Handarbeit zu cremigem Honig verarbeiten – naturbelassen, ohne Erhitzung über 40 Grad, einfach so, wie Honig sein sollte.
Wenn du echten, regionalen Honig aus Rapsnektar probieren möchtest, bist du bei uns richtig. Ob im praktischen 500-Gramm-Glas für den täglichen Gebrauch oder im Sparpaket für Vorratshaltung – unser cremiger Rapshonig aus Gera überzeugt durch Qualität und Frische.
Cremigen Rapshonig aus Gera jetzt bestellen
Überzeuge dich selbst vom milden Geschmack unseres Honigs aus Thüringen. Naturbelassen, handverarbeitet und voller Aroma – direkt aus deiner Region.
Unsere Produkte:
Cremiger Rapshonig 500g Perfekt für den täglichen Genuss. Unser klassisches 500-Gramm-Glas mit feincremiger Konsistenz.
Sparpaket 3x500g Spare beim Kauf von drei Gläsern und hab immer einen Vorrat im Schrank. Ideal für Familien.
Sparpaket 6x500g Unser Vorratspaket für echte Liebhaber dieser milden Sorte. Beste Preis-Leistung bei größeren Mengen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Rapshonig
Ist Rapshonig gesünder als andere Honigsorten? Alle naturbelassenen Honigsorten sind gesund, wenn sie nicht erhitzt wurden. Diese Sorte enthält dieselben wertvollen Enzyme, Vitamine und Mineralstoffe wie andere Sorten. Der Unterschied liegt im Geschmack und in der Konsistenz, nicht im Gesundheitswert.
Warum ist mein Rapshonig so hell, fast weiß? Das ist völlig normal! Die helle, fast weiße Farbe entsteht durch die feinen Kristalle, die beim Rühren entstehen. Sie reflektieren das Licht und lassen den Honig heller erscheinen. Frisch geschleudert ist er noch goldgelb.
Kann ich mit Rapshonig backen? Ja, diese Sorte eignet sich hervorragend zum Backen. Du kannst damit einen Teil des Zuckers ersetzen. Bedenke aber, dass Honig Feuchtigkeit bindet – reduziere also die Flüssigkeitsmenge im Rezept leicht oder erhöhe die Mehlmenge.
Wie lange ist Rapshonig haltbar? Bei richtiger Lagerung (kühl, dunkel, trocken, verschlossen) ist Honig praktisch unbegrenzt haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum von zwei Jahren ist eine gesetzliche Vorgabe. Auch danach ist er noch genießbar.
Warum kristallisiert Rapshonig so schnell? Diese Sorte hat einen sehr hohen Traubenzuckergehalt (Glucose). Dieser kristallisiert schnell aus der Lösung aus. Das ist ein natürlicher Prozess und ein Zeichen dafür, dass der Honig nicht erhitzt wurde. Durch das Rühren während der Kristallisation entsteht die cremige Konsistenz.
Ist Rapshonig für Kinder geeignet? Ja, diese milde Sorte ist durch ihren sanften Geschmack besonders bei Kindern beliebt. Wichtig: Kinder unter einem Jahr dürfen keinen Honig bekommen, da er Bakteriensporen enthalten kann, die für Säuglinge gefährlich sind. Ab dem ersten Geburtstag ist Honig unbedenklich.
Wo kann ich regionalen Rapshonig aus Gera kaufen? Unseren Honig aus Gera kannst du direkt in unserem Online-Shop bestellen oder dienstags zwischen 14:30 und 17:00 Uhr persönlich in unserem kleinen Laden in der Wiesestraße 130 in Gera abholen. So bekommst du garantiert frischen, naturbelassenen Honig direkt vom Imker.
